Die Möglichkeiten der Telekommunikationstechnologien und Telefonanlagen haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Voice over IP (VoIP) und SIP sind heute die Stichworte. Das Zusammenwachsen von EDV und Telefonie hat längst begonnen.
Was sollten Sie von leistungsfähigen Telekommunikationssystemen erwarten können?
Derzeit ist Ihre Telefonanlage an einem ISDN-Anschluß angeschlossen. Der Einsatz eines Voip Gateways erfordert in einem ersten Schritt lediglich, daß man diesen zwischen den ISDN-Anschluß (NTBA) und die Telefone schaltet (Gatewayfunktion).
Hier verschafft er u.a. bereits die Vorteile des least-Cost-Routings (automatische Wahl über den billigsten Provider), wie auch das Routing von Telefonaten über das Internet (Voip). Anrufe in Mobilfunknetze (GSM) können über günstige Vor-Vorwahlen im Festnetz oder über GSM-Gateways, unter günstigen Umständen sogar ohne Verbindungsgebühren, geführt werden.
Wichtig ist: für den Benutzer ändert sich nichts!
Lediglich dann, wenn Funktionen gefordert sind, die von der alten Telefonanlage nicht geboten werden, wird auch ein Umstieg notwendig auf Voip-fähige Telefonapparate, die den erweiterten Funktionsumfang dem Benutzer auch anbieten.
Die Investitionen in neue Hardware sind gering, da die wichtigsten Strukturen (Firmennetzwerk / DSL Anschluss) in den meisten Unternehmen schon vorhanden sind.
Die herkömmliche Telefonanlage wird durch einen VOIP-Server ersetzt, der mit entsprechender Software und der notwendigen Hardware (i.d.R. ein Router der Firma Lancom Systems) ausgestattet deren Funktionen übernimmt.
Bei Telefonanlagen sind Funktionen "fest verdrahtet" eine qualitative und quantitative Aufrüstung der Anlage ist selten möglich. Bei einer Asterisklösung ist die gesamte Intelligenz der Anlage durch Software abgebildet und sie wird ständig erweitert. Neue Nebenstellen lassen sich ohne Hardwareerweiterungen jederzeit hinzufügen.
Zusätzliche Hardware ist bei einem Umstieg nur selten nötig. Es entstehen Ihnen mit der Asterisk basierten VOIP Lösung auch keinerlei Kosten für Softwarelizenzen.
Eine weitere Nebenstelle ist blitzschnell eingerichtet. Einfach ein Telefon ans Netzwerk anschließen und es über die Weboberfläche des Telefonieservers anmelden. Bei Änderungen der Konfiguration, Umzügen oder Hinzufügen von Mitarbeitern muss kein Servicetechniker des Herstellers gerufen werden.
Da die VoIP-Telefonie die Netzwerkinfrastruktur nutzt, entfällt die gesamte herkömmliche Telefonverkabelung in Gebäuden. Es muss nur noch strukturierte Netzwerkverkabelung vorhanden sein
Und wenn es mal über Gebäude hinweg geht, dann reicht ein WLAN-Router, um das (Telefonie-)Netzwerk kabellos zu erweitern.